Willkommen auf dem Michaelisfriedhof
historischer Friedhof und Erinnerungsort
Der Michaelisfriedhof gehört zu den ältesten Friedhöfen der Stadt. Er wurde um das Jahr 1650 angelegt und gilt heute als denkmalgeschützte Anlage mit einem alten Baumbestand und zahlreichen historischen Grabmälern.
Die ursprüngliche Errichtung geht auf eine Stadterweiterung zurück: 1639 musste der alte Kirchhof entwidmet werden, um die Befestigungsanlagen der Stadt zu verstärken. Als Ersatz wurde der Michaelisfriedhof vor den damaligen Stadttoren angelegt. Die ersten Beisetzungen fanden um 1651 statt. Die Friedhofskapelle, wie sie heute existiert, wurde 1791 als reines Begräbnishaus errichtet – sie ist also nicht mit der ursprünglichen Kirchenstruktur der Stadt verbunden.





Charakter und Bedeutung
Als alter Friedhof mit mehreren Jahrhunderten Geschichte spiegelt der Michaelisfriedhof die Sepulkralkultur der Stadt wider. Zahlreiche Familiengräber und Grabmäler bedeutender Bürger – teils aus dem 17. Jahrhundert – sind bis heute erhalten. Die Anlage ist damit ein wichtiges Zeugnis der Stadtgeschichte und kulturellen Entwicklung.
Mit einer Friedhofsfläche von rund 5,1 Hektar und etwa 7.900 Grabstellen zählt der Michaelisfriedhof zu den mittelgroßen Friedhöfen der Hansestadt.
Der Friedhof liegt nahe der inneren Stadt und verbindet historisches Erbe und Erinnerungskultur mit der Funktion als Ruhestätte. Dadurch hat er nicht nur Bedeutung für Hinterbliebene, sondern auch für die städtische Erinnerungskultur und das historische Bewusstsein.
Gegenwart und Entwicklung
Der Michaelisfriedhof wurde am 1. Januar 1968 in die Verantwortung der Stadt übernommen und war zunächst für Neubeisetzungen geschlossen. Ab 1983 wurde die Nutzung unter städtischer Verwaltung wieder aufgenommen.
In den letzten Jahren wurde der Friedhof weiterentwickelt: Eine neu angelegte Gemeinschaftsgrabanlage – der sogenannte „Himmelsgarten“ – bietet Platz für Partnerurnenplätze und Särge. Im Zentrum dieser Anlage befindet sich eine von einer Lüneburger Künstlerin entworfene „Himmelsschaukel“, die als Zeichen für Würde, Erinnerung und Reflexion konzipiert wurde.
Zusätzlich wurden auf Initiative von Schülerinnen und Schülern sowie unterstützt durch lokale Institutionen Geschichts- und Erinnerungstafeln installiert, die an die Bombenangriffe auf die Stadt im Zweiten Weltkrieg sowie an die Opfer dieser Ereignisse erinnern. Auf diese Weise erfüllt der Friedhof auch eine wichtige Funktion als Erinnerungsstätte und Mahnmal.
Diese Grabarten finden Sie auf dem Michaelisfriedhof
Das Baumwahlgrab liegt unter einem Baum in einer Rasenfläche und ist für bis zu zwei Urnen geeignet. Eine individuell ausgewählte Staude ergänzt die naturnahe Gestaltung. Die Grabpflege erfolgt durch die Friedhofsverwaltung.
Das Erdwahlgrab bietet individuelle Platzauswahl und Gestaltungsmöglichkeiten. Es ist ein- oder mehrstellig wählbar und eignet sich ideal auch als Familiengrabstätte.
Gemeinschaftsgräber befinden sich auf ausgewiesenen Flächen des Friedhofs. Die gesamte Gestaltung inklusive Grabmal mit Namensnennung wird vom Friedhof übernommen.
Urnenwahlgräber sind für bis zu vier Urnen geeignet. Die Standortwahl ermöglicht eine individuelle Gestaltung der Grabstätte nach den eigenen Wünschen unter Berücksichtigung der Friedhofssatzung.
Schmuckgrabstätten liegen an besonders repräsentativen Stellen des Friedhofs. Sie sind großzügig angelegt, bieten eine Nutzungsdauer von 40 Jahren und lassen viel Raum für individuelle Gestaltung.
Historische Gräber sind zugleich Denkmal, Park und Geschichtsbuch. Viele stehen unter besonderem Schutz und erinnern durch ihre Grabsteine an Leben, Berufe und Schicksale vergangener Generationen. Sie sind sichtbare Zeichen der Erinnerungskultur und bewahren die Geschichte des Ortes in Stein gemeißelt.
Das Baumwahlgrab liegt unter einem Baum in einer Rasenfläche und ist für bis zu zwei Urnen geeignet. Die Grabpflege erfolgt durch die Friedhofsverwaltung.
Das Erdwahlgrab bietet individuelle Platzauswahl und Gestaltungsmöglichkeiten. Es ist ein- oder mehrstellig wählbar und eignet sich ideal auch als Familiengrabstätte.
Gemeinschaftsgräber befinden sich auf ausgewiesenen Flächen des Friedhofs. Die gesamte Gestaltung inklusive Grabmal mit Namensnennung wird vom Friedhof übernommen.
Urnenwahlgräber sind für bis zu vier Urnen geeignet. Die Standortwahl ermöglicht eine individuelle Gestaltung der Grabstätte nach den eigenen Wünschen unter Berücksichtigung der Friedhofssatzung.
Schmuckgrabstätten liegen an besonders repräsentativen Stellen des Friedhofs. Sie sind großzügig angelegt, bieten eine Nutzungsdauer von 40 Jahren und lassen viel Raum für individuelle Gestaltung.
Historische Gräber sind zugleich Denkmal, Park und Geschichtsbuch. Viele stehen unter besonderem Schutz und erinnern durch ihre Grabsteine an Leben, Berufe und Schicksale vergangener Generationen. Sie sind sichtbare Zeichen der Erinnerungskultur und bewahren die Geschichte des Ortes in Stein gemeißelt.